Raiffeisenbank Aschau-Samerberg feiert 200 Jahre Friedrich Willhelm Raiffeisen

Generalversammlung am Donnerstag, 7. Juni in Frasdorf

Zur 138. Generalversammlung konnten Vorstandsvorsitzender Albert Schweinsteiger und Vorstand Christian Trattner rund 250 Mitglieder und Gäste der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG in der Lamstoa-Halle in Frasdorf begrüßen.

Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Bank, die nicht nur „virtuell“ sondern persönlich für ihre Kunden erreichbar ist. Die Bank ist ein wichtiger Förderer der Vereine vor Ort, ist Arbeitgeber und Steuerzahler. Die Raiffeisenbank sei sich ihrer Verantwortung für die Region seit ihrer Gründung immer bewusst gewesen, so Steindlmüller und bedankte sich für die stets gute Zusammenarbeit.

Zusätzlich zum Vorstandsbericht über das Geschäftsjahr 2017 erläuterte Vorstand Trattner aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen in Europa wie den Brexit, die Niedrigzinsphase, die Konjunktur-Entwicklung und das wirtschaftliche Umfeld der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG.  

Die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017  zurückblicken. Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2017 rund 224 Mio. Euro,  dies entspricht  einer Steigerung von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Besonders erfreulich entwickelte sich das Kredit- und Einlagengeschäft. Der Zinsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten werden. Das Provisionsgeschäft wurde ausgebaut. Die hohen Anforderungen im Rahmen der Bankenregulierung drücken aber nach wie vor auf die Sach- und Personalkosten.

Die gute  Eigenkapital-Ausstattung der Bank ist nicht nur Ausdruck der Stabilität des Unternehmens und Garant für die wirtschaftliche Selbständigkeit, sondern auch Basis für die zukünftige Geschäftsausweitung. Die Gesamtentwicklung der Bank wird durch das bestmögliche Rating  des Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und  durch den Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unterstrichen.

Die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG schüttet für das Geschäftsjahr 2017 eine 1,75%-ige Dividende von rund 40.000 Euro an ihre rund 3.700 (Stand 31.12.2017) Mitglieder aus.

Solides Wirtschaften und ein starkes Bekenntnis zur Region, zu Mitgliedern und Kunden, machen die Bank zu einem verlässlichen Gewerbesteuerzahler für die Gemeinden des Geschäftsgebietes.  Die Gewerbesteuer bezifferte sich in den letzten 8 Jahren auf einem Betrag von 2,2 Mio Euro. Hinzu kommen noch Beiträge im Rahmen der Fremdenverkehrssatzung.

In seinem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Bank ging Vorstand Trattner auf die Veränderungen des Kundenverhaltens in Folge von Internet und Smartphone ein. Auf diese Entwicklungen ist die Bank gut vorbereitet und bietet den Kunden verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation. Im Vordergrund steht für die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG weiterhin das persönliche Gespräch, um im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung die bestmöglichen Angebote für die Kunden zu erstellen.

"Seine Heimat hat er nie verlassen  - seine Idee jedoch machte weltweit Karriere" mit diesem Zitat wurde an den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, den Begründer der modernen Genossenschaftsidee, erinnert. Über 1 Milliarde Menschen sind weltweit in Genossenschaften organisiert. Die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG ist stolz, seinen Namen und seine Idee im Unternehmen weiter zu tragen.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Georg Unterseher wieder in den Aufsichtsrat gewählt.

Zum Ende der Generalversammlung wurden die Mitglieder für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt, bevor eine Tombola den Abend beschloss.

Bildergalerie der diesjährigen Generalversammlung