Lebensretter in den Bankfilialen der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg

Mitarbeiterschulung gegen den plötzlichen Herztod

Bereits seit Sommer 2018 befinden sich in den Geschäftsstellen Aschau und Frasdorf der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg zwei öffentliche und rund um die Uhr zugängliche Defibrillatoren. Die Raiffeisenbank hat die Geräte den beiden Gemeinden gespendet (Kosten pro Gerät ca. 1.500 Euro) und stellt auch den Platz dafür im 24 Stunden geöffneten Foyer zur Verfügung. In diesem Jahr folgt ein weiterer „Defi“ für die Filiale Samerberg.

Am Mittwoch, 23. Januar wurden die Berater und Service-Mitarbeiter/innen der Raiffeisenbank von Thomas Hoesch, Bereitschaftsleiter der BRK Bereitschaft Aschau, in Erster Hilfe und im Umgang mit den Geräten geschult.

Die Geräte sind so konzipiert, dass sie auch ohne medizinische Vorkenntnisse problemlos am Patienten angewendet werden können. Mittels Sprachansagen werden Ersthelfer durch die lebensrettenden Maßnahmen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand geleitet und bei Bedarf wird von den Geräten auch ein Stromstoß abgegeben.

Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist nach wie vor der plötzliche Herztod, an dem mehr als 100.000 Menschen jährlich versterben. Die häufigste Ursache dabei ist ein sogenanntes Herzkammerflimmern. Bei dieser Herzrhythmusstörung pumpt das Herz kein Blut mehr und schon nach wenigen Minuten tritt unwiderruflich der Tod ein. Nur durch schnelle Ersthelfermaßnahmen und eine frühestmögliche Defibrillation kann das Menschenleben dann noch gerettet werden. Die Chancen hierfür sinken um 10% pro Minute.

Aus diesem Grund stellt die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg an folgenden Standorten einen Defibrillator zur Verfügung:

Kampenwandstraße 37 in Aschau im Chiemgau und Simsseestraße 16 in Frasdorf.

In diesem Jahr wird ein weiteres Gerät in Törwang in der Samerstraße 4 installiert.

Unser Bild v. l.: Thomas Hoesch, Bereitschaftsleiter der BRK Bereitschaft Aschau schulte die Berater/innen der Raiffeisenbank